Im Test: eFormulare und eUAP

07.11.2012

Am 7.11.2012 starteten die Zürcher Polizeikorps (Kantonspolizei sowie die Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur) einen Pilotversuch (Pilot3) mit mobilen Devices zur Falldatenerfassung vor Ort.

Vom Tat- oder Unfallort ohne Medienbruch ins POLIS4

Die vor Ort erfassten Daten gelangen über eine gesicherte vpn-Verbindung ins Polis und bilden die Grundlage des Polizeirapportes. Aktuell sind elf eFormulare für typische Kriminaltatbestände sowie das eUAP zur Verkehrsunfallaufnahme (inkl. Statistik) im Test.

Ein geeignetes Arbeitsmittel muss es sein

Im Sommer 2011 führten die Zürcher Polizeikorps Praxistests durch (Pilot1), mit den Ziel das geeignetste und von Benutzern auch akzeptierte Arbeitsmittel zu finden. Nebst Laptop, Tablet-PC und iPad wurde die DigiPen-Technologie (elektronischer Kugelschreiber) unter Praxisbedingungen durch eine grössere Zahl von Polizistinnen und Polizisten geprüft. Die Effizienz und Handlichkeit, das Gewicht, der Einsatz bei Dunkelheit oder die Akkulaufzeit waren ein Teil der Kriterien.

Erste Schritte mit Formularerfassung

Im Frühjahr 2012 überprüften die Korps im nächsten Schritt (Pilot2) eine erste Version der Erfassungsformulare, noch ohne Datentransfer und Integration ins Polis. Die Rückmeldungen der Testuser gaben wertvolle Hinweise und führten zum aktuellen Formulardesign. Das Resultat, schlicht und schnörkellos, "Form follows Function".

Wir wollen es wissen...

Seit 7.11.2012 setzen die Zürcher Polizeien versuchsweise iPads (Pilot3) ein. (Kapo 36 Stk., Stapo Zürich 30 Stk. , Stapo Winterthur 6 Stk). Die persönlich zugeteilten Geräte sind im Polizeialltag im Einsatz. Nach Auswertung des Versuchs wird über den flächendeckenden Einsatz entschieden.


Ich bin überzeugt, dass Polis4 bezüglich der Benutzerfreundlichkeit im Umfeld der Polizei-Applikationen neue Massstäbe setzen wird.

Bruno Jenny, externer Gesamtprojektleiter, SPOL AG

Bruno Jenny